Warum ein Blick in andere Unternehmen und Branchen ihre Perspektive erweitert hat – und was sie heute wieder zu uns führt.
Julian Brüwer
Ein bisschen Neustart – ein bisschen Heimkommen
Als Julian Brüwer an einem Dienstagmorgen im Juli 2025 die Tür zum Marketingbüro öffnet, wirkt alles vertraut – und doch ist vieles neu. Angefangen bei dem Büro selbst: Es liegt jetzt in einer anderen Etage, mit Blick in den Garten, ist kurz zuvor etwas umgestaltet und dabei auch mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet worden. Sein Blick fällt auf die Gesichter, die dort auf ihn warten. Einige kennt er noch aus seiner Zeit als Azubi, andere sind ihm bislang nur vage über eine schnelle LinkedIn-Suche bekannt. Sieben Jahre war er bei der SIEVERS-GROUP, dann hat er sich vier Jahre woanders den Wind um die Nase wehen lassen, kehrt nun aber ganz bewusst in vertraute Gefilde zurück. Lange genug, um Neues zu entdecken. Kurz genug, um zu wissen: Hier ist er jetzt (wieder) genau richtig.
„Die ersten Tage waren ein reines Déjà-vu“, erzählt Julian ein Dreivierteljahr später und lächelt, als er zurückdenkt.
Die Unterschiede seien fein, aber doch spürbar: Strukturen haben sich geändert, Prozesse laufen runder, das Team ist gewachsen, wodurch sich auch die Teamdynamik natürlich und authentisch weiterentwickelt hat.
Man weiß genau, wo man ist – und gleichzeitig hat sich die Uhr auch hier weitergedreht. Aber im absolut positiven Sinne.
Und doch habe es nicht lange gedauert oder viel gebraucht, um sich in dieses gewachsene Umfeld einzufügen und (wieder) selbst Teil des „place to be“ der SIEVERS-GROUP zu werden, sagt Julian: „Das Team ist großartig und macht es einem unglaublich leicht, anzukommen – ganz egal, ob man das erste oder zweite Mal startet.“
Doch warum war er überhaupt weg?
Sein Fortgang damals sei keine Entscheidung gegen die SIEVERS-GROUP, sondern für berufliche Neuausrichtung gewesen, erklärt Julian: „Die SIEVERS-GROUP war mein erster Arbeitgeber, ich habe hier meine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation gemacht und anschließend einige Jahre als Marketing Manager gearbeitet. Als ich zum ersten Mal Vater und mein Privatleben ein ganz anderes wurde, fühlte sich auch die berufliche Veränderung zu dem Zeitpunkt irgendwie richtig an.“ Retrospektiv war dieser Schritt nicht nur ein bewusstes Experiment, um andere Arbeitskulturen kennenzulernen, sondern vor allem auch eine Chance, um beruflich und persönlich zu wachsen.
Dennoch habe es sich schließlich ebenso richtig angefühlt, wieder zurückzukehren. Denn um weitere berufliche Erfahrung und eine neue Perspektive reicher, lassen sich viele Aspekte der Arbeitsrealität neu bewerten – und vermeintlich Selbstverständliches erhält plötzlich viel mehr Wert. Oft merke man erst im Abstand, wie viel Sicherheit, Orientierung und Verbundenheit ein vertrautes Umfeld geben kann.
In Julians Fall seien es insbesondere die Momente, die man früher eher beiläufig erlebt hat, die nun eine ganz besondere Bedeutung bekommen: „Die Zeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Büro möchte ich nicht mehr missen. Überhaupt, einen realen Ort zum Arbeiten zu haben, anstatt hauptsächlich im Homeoffice zu arbeiten, ist Gold wert. So fühle ich mich noch mehr mit meinem Team – und natürlich auch mit meinem Arbeitgeber – verbunden, nur so entstehen spontane Kreativ-Meetings und schnelle Problemlösungen. Und ja, auch die gemeinsame Kaffeepause ist ein absolutes Pro-Argument“, fasst Julian lachend zusammen.
Unterm Strich müsse eine Rückkehr nicht zwingend bedeuten, einen Schritt zurückzumachen. Manchmal ist es auch einfach der richtige Schritt hin zu dem, was sich wirklich gut anfühlt.
Christoph Kreuzer
Wenn der Weg zurück ein gemeinsamer ist
Ganz Ähnliches hat auch Christoph Kreuzer, der fast zeitgleich an seinen Schreibtisch als Head of People and Culture zurückgekehrt ist, erlebt. Ihn hatte sein Weg nach zehn Jahren im inhabergeführten Traditionsunternehmen der SIEVERS-GROUP zu einem Start-up geführt: „Das Gras ist in anderen Betrieben nicht unbedingt grüner, aber vielleicht ist die Zusammensetzung der Wiese eine andere – und das ist spannend. Nur so konnte ich damals herausfinden, wie ich in einem anderen Arbeitsumfeld wachsen und blühen kann.“ Mit Motivation, Neugierde und Abenteurer-Gen im Gepäck konnte Christoph auf dieser grünen Wiese noch einmal komplett neu starten und andere berufliche Möglichkeiten ausloten.
Das Gras ist in anderen Betrieben nicht unbedingt grüner, aber vielleicht ist die Zusammensetzung der Wiese eine andere.
Doch Gras wuchs nie so richtig über die Sache und seine Wurzeln führten Christoph schließlich zurück zum IT-Systemhaus in der Hans-Wunderlich-Straße, das er bewusst nie ganz loslassen konnte – und wollte. Den sozialen Netzwerken – online wie offline – sei Dank, bestand auch weiterhin ein guter Kontakt zu den ehemaligen Kolleg:innen sowie zur Geschäftsführung. Denn, so sagt er selbst, lohne es sich immer, in ein gut gepflegtes Netzwerk zu investieren. Gegenseitige Wertschätzung, Wissenstransfer, Ideen- und Tipp-Austausch zahlten sich immer aus – und sollten auch in seinem Falle Früchte tragen: Auf einer externen Veranstaltung habe sich so völlig spontan und zufällig ein ausführliches, offenes Gespräch mit einem der Geschäftsführer der SIEVERS-GROUP ergeben. „Es ging um Start-ups und Mittelständler. Remote Work und Büroarbeit. Arbeiten nach Corona. Modernes Arbeiten mit und für Mitarbeitende. Um Unternehmens-Kultur und Familienfreundlichkeit. Es kamen so ziemlich alle Themen auf den Tisch, die der SIEVERS-GROUP als Arbeitgeber wichtig sind – und mir als Personalreferent am Herzen liegen. Ein gutes Gespräch, das uns beiden wohl in guter Erinnerung geblieben ist“, erinnert sich Christoph und schmunzelt.
Selbe Position, selbes Büro, nur der Schreibtisch ist ein anderer
Und auf dem liegen jetzt die gemeinsam geschmiedeten Pläne, die einst bei einem unverbindlichen Kaffeeplausch an ganz anderem Ort entstanden sind. Nach einem guten Dreivierteljahr hat der Stapel abgenommen – und andere sind entstanden. Aber das gehöre dazu, die Rückkehr habe er niemals bereut, betont Christoph: „Ich hatte in den letzten Monaten immer Druck, aber nur einmal wirklich Stress. Das liegt auch an der Rückendeckung und Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, an der Power in meinem People-and-Culture-Team, an der engen Kooperation mit den Business-Unit-Leitenden und an den vielfältigen, innovativen und manchmal auch streitbaren 350 Mitarbeitenden.“
Was du vor deiner Rückkehr zur SIEVERS-GROUP wissen solltest
Was ehemalige Kolleg:innen wissen sollten, wenn sie über eine Rückkehr zur SIEVERS-GROUP nachdenken? Julian formuliert es so: „Manchmal passen Arbeitgeber und Mitarbeitende von Anfang an perfekt zusammen – nur der Zeitpunkt ist irgendwie nicht der richtige. Deshalb lohnt es sich, die SIEVERS-GROUP im Hinterkopf zu behalten. Die Lebensumstände ändern sich, man selbst wächst an eigenen Erfahrungen und irgendwann entsteht genau der Moment, an dem alles perfekt zusammenpasst. Und dann sollte man handeln.“
„Und wenn es so weit ist“, ergänzt Christoph, „sind die Türen zur SIEVERS-GROUP selten geschlossen, sondern in der Regel einen Spalt breit geöffnet: Geschäftsführung und Führungskräfte sind immer für konstruktive Gespräche offen und das Team empfängt einen, als wäre man nie fort gewesen.“
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