Neue gesetzliche Anforderungen, praktische Herausforderungen und wie digitale Prozesse im HR-Bereich für Sicherheit und Effizienz sorgen.
Ab dem 1. Januar 2027 wird es verbindlich: Unternehmen in Deutschland müssen entgelt- und sozialversicherungsrelevante Unterlagen vollständig digital führen. Für viele mittelständische Unternehmen bedeutet das einen grundlegenden Wandel, denn gewachsene Strukturen aus Papierakten, Fileservern und Insellösungen reichen künftig nicht mehr aus.
Auch wenn nicht die komplette Personalakte gesetzlich digitalisiert werden muss, zeigt sich in der Praxis schnell: Ohne durchgängige digitale Prozesse im Personalbereich lassen sich die neuen Anforderungen nur schwer effizient umsetzen. Genau hier setzt die digitale Personalakte an. Sie schafft Transparenz, vereinfacht die Verwaltung und bildet die Grundlage für revisionssichere Prozesse.
Was die neue Pflicht konkret bedeutet
Im Kern geht es darum, alle relevanten Unterlagen vollständig, nachvollziehbar und jederzeit verfügbar vorzuhalten. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsverträge, Entgeltabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise, Arbeitszeitnachweise oder Unterlagen zu Abwesenheiten.
Typische Herausforderungen im Mittelstand
In vielen Unternehmen liegen Dokumente heute noch verteilt in unterschiedlichen Systemen. Bei Prüfungen müssen Unterlagen mühsam zusammengesucht werden und Prozesse sind häufig manuell sowie fehleranfällig. Mit Blick auf 2027 entstehen daraus vermeidbare Risiken.
Warum die digitale Personalakte zum zentralen Baustein wird
Die digitale Personalakte bündelt alle Dokumente eines/einer Mitarbeitenden an einem zentralen Ort: Informationen stehen schnell zur Verfügung, Suchzeiten werden reduziert und die Auskunftsfähigkeit steigt. Gleichzeitig bildet sie die Grundlage für revisionssichere und DSGVO-konforme Prozesse.
Mit ELO die Anforderungen effizient erfüllen
Ein Dokumentenmanagementsystem wie ELO unterstützt Unternehmen dabei, Dokumente automatisiert zu übernehmen, revisionssicher zu archivieren und strukturiert zu verwalten. Durch Integrationen zu DATEV, SAP, Personio, Sage oder Lexware lassen sich bestehende Systeme einfach anbinden.
Mehr als nur eine Pflicht
Die gesetzlichen Vorgaben sind häufig nur der Auslöser – der eigentliche Mehrwert entsteht im Alltag: weniger administrativer Aufwand, schnellere Prozesse, bessere Zusammenarbeit und eine solide Basis für die weitere Digitalisierung im HR-Bereich.
Fazit
Wer sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen beschäftigt, erfüllt nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern schafft die Basis für ein modernes und effizientes Personalmanagement. Aus einer Pflicht wird so eine Chance für die gesamte HR-Organisation.
FAQ
Häufig gestellte Fragen zur digitalen Personalakte und den Entgeltunterlagen ab 2027
Ist die digitale Personalakte ab 2027 Pflicht?
Nicht die vollständige Personalakte. Verpflichtend sind die elektronische Führung und revisionssichere Aufbewahrung entgelt- und sozialversicherungsrelevanter Unterlagen.
Welche Unterlagen müssen digital geführt werden?
Unter anderem Arbeitsverträge, Entgeltabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise und weitere lohnrelevante Dokumente.
Müssen bestehende Papierakten vollständig digitalisiert werden?
Nein. Viele Unternehmen nutzen die Umstellung jedoch als Anlass, ihre gesamte Personalverwaltung zu digitalisieren.
Welche Vorteile bietet eine digitale Personalakte?
Schneller Zugriff auf Informationen, weniger Suchaufwand, mehr Transparenz und höhere Rechtssicherheit.
Kann eine digitale Personalakte mit DATEV, SAP oder Personio verbunden werden?
Ja, moderne DMS-Lösungen wie ELO bieten entsprechende Integrationen.