Liberty Damenmoden GmbH

Bei Liberty Damenmoden sorgt eine intelligente Migrationsstrategie für einen reibungslosen All-IP-Umstieg in mehr als 100 Filialen

ISDN- und Analog-Anschlüsse werden in ganz Deutschland bald der Vergangenheit angehören. Die Telekommunikationskonzerne lösen die alte Technik durch neue, IP-basierte Anschlüsse ab. Damit ein reibungsloser Übergang gelingt, müssen sich Unternehmen frühzeitig mit der Migration auseinandersetzen und eine Strategie für den Umstieg entwickeln. Die Modekette liberty woman aus Lübbecke stand 2016 vor genau dieser Herausforderung.

Liberty Damenmoden

Die Situation

„2015 wurden wir von der Deutschen Telekom informiert, dass im kommenden Jahr 51 unserer mehr als 100 Filialen von ISDN-Telefonanschlüssen auf IP-basierte Anschlüsse umgestellt würden“, erklärt Klaus Klostermann, IT-Manager bei der Liberty Damenmoden GmbH. Für den Modefilialisten war dies der Startschuss, um sich intensiv mit dem Thema „All-IP“ auseinanderzusetzen. Oberste Prämisse für das Unternehmen 
war, dass die bestehende Telefonieinfrastruktur aus ISDN-Telefonanlage, Fax-Gerät und analogem Telefon weitergenutzt werden sollte. „Uns wurde schnell klar, dass wir die bisherigen VPN-Router in den Filialen ersetzen müssten“, so Klostermann. „Nur so konnten wir eine Kompatibilität mit den All-IP-Anschlüssen gewährleisten und gleichzeitig die bestehenden Telefonanlagen und Fax-Geräte weiter nutzen.“  Nach einer geeigneten Lösung muss
ten die Verantwortlichen nicht lange suchen. „Bereits in der Vergangenheit hatten wir sehr gute Erfahrungen mit den Produkten des deutschen Netzwerkspezialisten LANCOM Systems gemacht“, so Klostermann. „Im Portfolio des Herstellers haben wir dann auch VPN-Router für den Umstieg von ISDN und Analog auf die neuen, IP-basierten Telefonanschlüsse gefunden.“ Bei der Umstellung wurde der Filialist von der SIEVERS-GROUP aus Osnabrück betreut.
 

„Unsere restlichen mehr als 50 Filialen werden ebenfalls im Laufe des Jahres umgestellt. Die neuen VoIP-Router setzen wir dort schon ein. Aufgrund der guten Erfahrungen können wir dem Wechsel dort gelassen entgegenblicken.“
Klaus Klostermann, IT-Manager bei der Liberty Damenmoden GmbH
 

Die Lösung

Im Vorfeld der All-IP-Umstellung wurden in den Filialen die neuen Router implementiert. Die ISDN-Telefonanlagen und Fax-Geräte blieben bis zu dem Tag, an dem der Provider die Umstellung von ISDN auf IP veranlasste, am bisherigen ISDN-Anschluss angebunden. „Am Tag X haben wir von der Zentrale aus die neuen Zugangsdaten für den IP-Anschluss eingepflegt und in den Filialen wurde die ISDN-TK-Anlage über den ISDN-Port des Routers angebunden“, so Klostermann. „Das lief frei von Störungen ab und funktioniert einwandfrei.“ Die Funktionalität der Telefonanlage wurde durch einen Testanruf bestätigt.

Neben den ISDN-Telefonanlagen und Fax-Geräten sind auch die Kassensys- teme in den Filialen an die Router angeschlossen. So werden zum Beispiel über das Netzwerk aktuelle Umsatzdaten an die Zentrale gesendet und Bestandszahlen mit dem Warenwirtschafts- system abgeglichen. „Die Kassensysteme hatten wir schon vorher über LANCOM Router angebunden. Hier konnten wir problemlos auf die neuen VoIP-Modelle wechseln“, so Klostermann. Des Weiteren fließt der normale Internetverkehr über den Router, und die Mitarbeiter in den Filialen greifen direkt auf das Intranet und das Unternehmensnetz der Liberty Damenmoden zu. Der gesamte Datenverkehr läuft am Hauptsitz in Lübbecke zusammen; dort steht ein VPN-Gateway als Gegenstelle. 

Durch die neuen VoIP-Router konnte der Mode-Filialist eine sichere und einfache Migration auf IP-basierte Telefonanschlüsse realisieren. „Die Router haben uns die zusätzlichen Kosten für neue Telefonanlagen erspart“, sagt Klostermann. „Das wäre bei mehr als 50 Standorten sicherlich ein erheblicher 
Kostenfaktor geworden.“ Das ganzheitliche IP-Netz bringt außerdem administrative Vorteile mit sich: Bei Bedarf kann ein Techniker vom Unternehmenshauptsitz aus über den Router direkt die Funktion der Telefonanlage prüfen und Störungen eingrenzen oder beheben. Damit werden auch Prozessabläufe beschleunigt. Die Zukunftssicherheit der Lösung weiß Klostermann zu schätzen: „Unsere restlichen mehr als 50 Filialen werden ebenfalls im Laufe des Jahres umgestellt. Die neuen VoIPRouter setzen wir dort schon ein. Aufgrund der guten Erfahrungen können wir dem Wechsel dort gelassen entgegenblicken.“ Für den Einzelhändler bleibt unterm Strich ein modernes 
 Filialnetzwerk, mit dem er fein raus ist bei der All-IP-Umstellung.