Karriere-Step 7: Benimm-Grundregeln

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Karriere-Step 7: Benimm-Grundregeln

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Dieses Zitat von dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick soll uns heute als Einstieg in „Step 7 – Grundregeln Benimm“ dienen.

Aha. Warum ausgerechnet dieses Zitat?

Ganz einfach: Wir wollen euch nichts erzählen, was ihr eh schon wisst. Wir gehen stark davon aus, dass ihr bereits in dutzenden Foren lesen konntet, dass man die Hände nicht in die Taschen steckt, dass man Kollegen grüßt und dass man sich jemandem zuwendet, wenn er mit einem spricht.

Heute läuft es anders. Denn heute wollen wir euch sensibilisieren. Dafür, selbst zu verstehen wie man sich in bestimmten Situationen richtig verhält und woran man das ausmachen kann.

Lasst es uns erklären. Watzlawick unterteilt Kommunikation in die Bereiche „digital“ und „analog“. Digitale Kommunikation stellt hierbei die Kommunikation mit Worten dar, während analoge Kommunikation die Kommunikation ohne Sprache beschreibt.

Das Zitat sagt also im Grunde genommen nur aus, dass man immer etwas aussagt, egal ob man nun spricht oder eben nicht.

Hier haben wir also den Grund, warum man sich überhaupt benehmen sollte: Wir sagen mit unserem Benehmen sehr viel aus – und wir sollten darüber nachdenken, was wir „sagen“.

Deshalb ist unser Merksatz Nummer 1 heute: Reflektiere dich selbst.
Weißt du, wie du auf andere wirkst?
Wenn du bei einem Gespräch aufmerksam zuhörst, merkt dein Gegenüber dein Interesse?
Wenn du Kritik äußerst, fühlt sich da jemand angegriffen?
Wenn du einen Witz machst, könnte der missverstanden werden?

Erst wenn du reflektierst, wie du dich verhältst, kannst du situationsbedingt prüfen, ob dieses Verhalten angebracht ist.

„Situationsbedingt“ ist unser Stichwort.
Hier kommt unser Merksatz Nummer 2: Versetze dich in die Situation deines Gegenübers.

Was würdest du an seiner Stelle von dir erwarten?
Wie würdest du sein Verhalten interpretieren, wenn ihr für einen Augenblick die Rollen tauschen würdet?

Unser Fazit und endgültiger Tipp soll sein: Verstellt euch nicht – aber macht euch bewusst, was ihr mit eurem Verhalten ausdrücken wollt und wie eure Nachricht bei eurem Gegenüber wirkt.

Die nächsten Steps: