Zukunftstag – „Anwendungsentwicklung“

Zukunftstag 2018 Anwendungsentwicklung

Die Vorbereitung für den Zukunftstag war sehr spannend. Wir waren dadurch, dass unsere alltägliche Arbeit gerade für jüngere Schüler nur schwer greifbar ist, dazu gezwungen, etwas Neues auszuprobieren. Dabei war es nicht leicht, etwas zu finden, was greifbar, einfach und verständlich ist,  wobei der berufliche Bezug natürlich nicht vollkommen aus den Augen verschwinden durfte.

Daher haben wir uns mit Mikrocontrollern auseinandergesetzt. Diese waren vom Aufbau her recht simpel und auch für „Nicht-Programmierer“ sehr einsteigerfreundlich. Dennoch war es schwierig, einen Workshop für Mikrocontrollerprogrammierung zu entwickeln, der einen zeitlichen Rahmen von 75 Minuten hatte.

Zum Glück hat uns auch in diesem Jahr Herr Professor Brinkmeier von der Universität Osnabrück unterstützt. Dadurch wurden uns eine Reihe von Mikrocontroller und eine visuelle Entwicklungsumgebung mit Aufgabenpaketen zur Verfügung gestellt, auf denen wir unseren Workshop aufgebaut haben. Außerdem stand uns der Professor für Fragen zur Verfügung und hat und noch ein paar nützliche Tipps und Hinweise gegeben, wofür wir uns an dieser Stelle nochmal bedanken möchten.

Zudem war es sehr erfrischend, mit Kollegen, die man sonst nur auf dem Flur trifft, zu arbeiten.

Die Zusammenarbeit mit den Schülern war zwar herausfordernd, aber auch sehr belohnend. In den (etwas zu kurzen) 75-Minuten-Workshops hat man gesehen, wie viel Kreativität doch in dem Beruf eines Anwendungsentwicklers steckt. Als Produkte kamen verschiedene Programme heraus, die mit den Sensoren und den Aktoren des Mikrocontrollers interagiert haben. Neben den vielen Smileys und Pac-Men, die auf den 5x5 LED Matrizen zu sehen waren, gab es auch viele eigene Ideen von den Schülern wie ein Programm, das die „Super Mario“-Melodie abgespielt hat oder ein ganz eigenes Würfelspielchen. Außerdem war es schön, die Begeisterung und Neugier zu sehen, die vor allem die jüngeren Schüler an den Tag gelegt haben.

Zum Schluss konnten alle Schüler das Programm, das sie zu Beginn des Workshops mit einem Lächeln begrüßt hat, nachbauen, was uns als Referenten schon ein wenig Stolz gemacht hat. Dadurch konnten wir sehen, dass wir den Schülerinnen und Schülern am Ende eines langen Tages doch etwas beibringen konnten. 

Autor: Jan Peter Hamm